Schutz vor Elektrosmog steuerlich absetzbar? - Ja

Die Kosten können als außergewöhnliche Belastung bei der Einkommensteuer angerechnet werden, sagt das Finanzgericht Köln. Eine Klägerin machte Aufwendungen in Höhe von 17.075 Euro für die Anbringung einer Hochfrequenzabschirmung zum Schutz ihrer Eigentumswohnung geltend. Das Finanzamt lehnte die Berücksichtigung dieser Kosten ab, da kein amtsärztliches Gutachten über die Notwendigkeit der Maßnahme vorgelegt wurde. Das Finanzgericht Köln gab der Klage der Wohnungseigentümerin dagegen in einer wegweisenden Entscheidung statt (Az. 10 K 290/11). Eine Revision zum Bundesfinanzhof wurde nicht zugelassen. Die Richter anerkannten als Nachweis ein ärztliches Privatgutachten über die ausgeprägte Elektrosensibilität der Klägerin und das Gutachten eines Ingenieurs für Baubiologie über "stark auffällige" Hochfrequenzimmissionen im Rohbau der Eigentumswohnung.
Zu lesen in http://www.oekotest.de/cgi/index.cgi?artnr=100373;bernr=21;co=

 

Mit dem Urteil wird auf jeden Fall die gesundheitsschädigende Wirkung der Hochfrequenz-Mobilfunkstrahlung noch einmal bestätigt -  von einem Gericht!